Tierrettung – Pferd in Notlage


Starbach - Tierrettung Pferd 1Dieser Alarm führte die Kameraden der Starbacher Wehr zu einem ganz besonderer Einsatz. Ein Pferd ist, wohl in der Nacht zum Freitag, mit dem hinteren Huf zwischen zwei Stäbe des Gatters geraten und hat sich verkeilt. Am Morgen wurde das Tier von seinen Besitzern entdeckt und konnte durch deren Kraft nicht befreit werden. Die Starbacher Kameraden befreiten das erschöpfte Tier mit dem hydraulischen Rettungsgerät aus seiner Lage und übergaben es den besorgten Besitzern. Die Arbeit der Feuerwehr war soweit getan und es konnte die Wache angefahren werden.

Kurze Zeit später erreichte uns ein weiterer Hilferuf der Pferdebesitzer. Ein Tierarzt war vor Ort und betäubte das Pferd. Es war durch seine Bewegung erneut zwischen die Gitter geraten. Ein zweites Mal befreiten die Retter das Tier aus der Zwangslage und zogen es mit vereinten Kräften ins Freie. Über 400 kg wiegt solch ein Tier, die kräftezehrende Arbeit wurde jedoch von Erfolg gekrönt. Nun galt es einen geeigneten Platz für die Aufwachphase zu finden, noch immer wirkten die Beruhigungsmittel der Ärztin. Ein Gummimatte wurde kurzerhand, mittels Säbelsäge, zum Transportschlitten umfunktioniert. Mit einem Radlader konnte das Tier letztlich auf eine nahegelegene Wiese verbracht werden, auf der es ohne Gefahr aufwachen konnte.

Geräte im Einsatz: hydraulisches Rettungsgerät, Säbelsäge

Feuerwehren: OW Starbach

Einsatz Nummer 43 und 44; 18.09.2015; 09:18 Uhr

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